Bewerbertag bei REITEL

PUBLISHED 12 Dez 2018 CATEGORY
v.l.: Kai-Uwe Wollenberg (Reitel), die fünf Ausbildungsinteressenten, Anne Albert (Berufsberatung / Arbeitsagentur), Dirk Neuhaus (Reitel) und Thomas Schnieder (Arbeitgeberservice / Arbeitsagentur) v.l.: Kai-Uwe Wollenberg (Reitel), die fünf Ausbildungsinteressenten, Anne Albert (Berufsberatung / Arbeitsagentur), Dirk Neuhaus (Reitel) und Thomas Schnieder (Arbeitgeberservice / Arbeitsagentur)

Innerhalb der Dentalbranche ist die Firma Reitel dafür bekannt, robuste Edelstahl-Geräte für Zahnarztpraxen – und vor allem Zahnlabore – zu produzieren. In sorgfältiger Handarbeit wird dort jedes einzelne Gerät vor Ort in Bad Essen selbst produziert. Was sich bei den meisten Zahnärzten und Zahntechnikern bereits herumgesprochen hat, ist für manche Jugendliche, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, oft nicht ganz so offensichtlich: „Häufig liegt der Fokus der zukünftigen Ausbildungskandidaten auf den größeren Firmen der Region, ohne dass sie mittelständische Unternehmen wie die Firma Reitel überhaupt im Blick haben“, sagt Anne Albert. Sie arbeitet seit 2009 in der Berufsberatung der Arbeitsagentur und berät Schüler aus dem Altkreis Wittlage im Rahmen der Jugendberufsagentur direkt in den Schulen vor Ort. Motivierten Jugendlichen stellt die Arbeitsagentur diverse Möglichkeiten, und eben auch Firmen vor, die ihrerseits an Fachkräften von morgen interessiert sind.

Gemeinsam initiiert mit den Kollegen Jessica Brinker und Thomas Schnieder, die die Arbeitgeberseite innerhalb der Arbeitsagentur betreuen, wurde die Firma Reitel kontaktiert.  „Da Firmen uns neben freien Arbeitsstellen auch Ausbildungsstellen melden können, wussten wir, dass Reitel ihre gemeldete Ausbildungsstelle zum Industriemechaniker für 2018 nicht besetzen konnten.“ so Schnieder. Um für 2019 gezielt unterstützen zu können, trafen sie unter interessierten gemeldeten Ausbildungsplatzbewerbern eine Vorauswahl.  

Gemeinsam mit diesen fünf Schülern der 10. Klassen aus der Umgebung besuchten Anne Albert und Thomas Schnieder Ende November die Firma in Bad Essen. Von Produktionsleiter Kai-Uwe Wollenberg und Mechaniker Dirk Neuhaus erhielt die Gruppe dann einen Einblick in die Firmenstrukturen. Am wichtigsten aber war für die potenziellen Bewerber der Einblick direkt in den Beruf des Industriemechanikers, „der sich in Firmen verschiedener Größe durchaus sehr unterschiedlich gestalten kann.“ so Albert. „Was bei den Jungs gut ankam, war die flexible Arbeitszeitgestaltung anstelle des oft üblichen Schichtdienstes und das entspannte Arbeitsumfeld, in dem sie hier arbeiten würden.“ bemerkt Dirk Neuhaus, der die handwerkliche Ausbildung innerhalb der Firma betreut. Neben ihm arbeiten noch etwa neun weitere Mechaniker in dem Bereich, doch die Nachfrage nach zahntechnischen Geräten steigt stetig, so dass sich alle über tatkräftige Unterstützung freuen.

Um den Bewerbungsprozess zu vereinfachen konnten die fünf jungen Männer nach vorheriger Prüfung ihrer Unterlagen durch die Arbeitsagentur diese direkt zu dem Termin mitbringen und bei Kai-Uwe Wollenberg abgeben. „Da gab es dann auch direkt ein kleines Speed-Dating, um sich schon mal gegenseitig kennenzulernen“, fügt Wollenberg mit einem kleinen Schmunzeln hinzu und sagt weiter: „Im Nachhinein haben sich vier von den Fünf bei uns beworben, die wir nun zu einem intensiveren Gespräch einladen werden. Einen von Ihnen werden wir dann hoffentlich im August 2019 als unseren neuen Auszubildenden begrüßen.“

REITEL Feinwerktechnik GmbH

Senfdamm 20
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