In lockerer Atmosphäre entwickelte sich ein interessanter Abend mit Einblicken in unser Unternehmen und einem offenen Austausch über die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bad Essen.
REITEL entwickelt und fertigt seit über 40 Jahren in Bad Essen langlebige Geräte aus Edelstahl – überwiegend für Dentallabore und Zahnarztpraxen, aber auch für Industrie und weitere Anwendungsbereiche. Produziert wird am eigenen Standort, vertrieben werden die Geräte über Fachhandelspartner und ein internationales Händlernetz in mehr als 60 Ländern.
Ein Schwerpunkt des Abends war die Frage, wie sich ein mittelständisches Unternehmen auf Veränderungen einstellt. Mit unserem Konzept „Connecting Digital Workflow“ verbinden wir klassische REITEL-Geräte mit den zunehmend digitalen Arbeitsschritten im Dentallabor. CAD/CAM, Fräsen und digitale Fertigung ersetzen dabei nicht alle bisherigen Arbeitsprozesse, sondern werden mit Reinigung, Härtung und manueller Endbearbeitung zu einem durchgängigen Workflow verbunden.
Intensiv diskutiert wurde auch, was Unternehmen brauchen, um langfristig erfolgreich zu sein. Unsere strategischen Ziele betrachten wir bewusst nicht isoliert, sondern in ihrer Balance: Finanzen, Kunden, Prozesse und Kommunikation sowie Personal gehören zusammen. Nachhaltige Umsätze schaffen den Spielraum für Investitionen, gute Prozesse und Innovation sichern Wettbewerbsfähigkeit, zufriedene Kunden die Zukunft des Unternehmens – und qualifizierte, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen dies überhaupt erst möglich.
Damit wurde auch eine durchaus unterschiedliche Perspektive deutlich: Während die SPD traditionell die Bedeutung guter Arbeitsbedingungen und der Beschäftigten besonders hervorhebt, muss aus Unternehmenssicht das Zusammenspiel aller strategischen Ziele funktionieren. Nur wirtschaftlich gesunde Unternehmen können dauerhaft investieren, Arbeitsplätze sichern und gute Arbeitsbedingungen bieten.
Der Austausch führte entsprechend auch zu kommunalen Themen. Eine nachhaltige Haushaltsführung, der Nutzen großer öffentlicher Investitionen, Digitalisierung, eine bedarfsgerechte Verkehrs- und ÖPNV-Anbindung sowie eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Politik und lokalem Mittelstand wurden angesprochen. Auch die SPD stellt für die kommende Wahlperiode einen klaren Kurs, Verlässlichkeit und Prioritätensetzung angesichts begrenzter Möglichkeiten in den Mittelpunkt.
Nach Vortrag, Betriebsrundgang und vielen Gesprächen klang der Abend bei einer gemeinsamen Gulaschsuppe aus.
Wir freuen uns über das Interesse an unserem Unternehmen und unterstützen ausdrücklich den offenen Austausch mit demokratisch orientierten Parteien. Unterschiedliche Perspektiven gehören dazu – wichtig ist, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam zu überlegen, wie Unternehmen, Arbeitsplätze und die Gemeinde Bad Essen zukunftsfähig bleiben.